Waldscout – Wildnisexpedition

Klassenfahrt in den Nationalpark Kellerwald-Edersee

Was brauchen wir alles für das Leben in der Wildnis? Welche Ausrüstung müssen wir auf die Expedition in das verwildernde Buchenmeer mitnehmen? Womit bauen wir unser einfaches Biwak auf? Für die Schülerinnen und Schüler gibt es viel zu planen. Sie sitzen auf dem Hof der Jugendburg Hessenstein und bereiten ihre wilde Tour in den Nationalpark Kellerwald-Edersee vor.

Wenn die Rucksäcke gepackt sind, machen sich die Jugendlichen mit Hilfe von Karte und Kompass oder GPS-Gerät in den Nationalpark auf. Auf ihrer Wildnisexpedition werden sie von erfahrenen Wildnisführern und von ihren Lehrern begleitet.

Bei der Wildnisexpedition leben die Schülerinnen und Schüler für 24 Stunden in einem einfachen Biwakcamp im Schutzgebiet. Sie versorgen sich nur mit dem, was sie in der Herberge eingepackt und in ihren "ökologischen Rucksäcken" in den wilden Nationalpark mitgebracht haben. Es gilt, gemeinsam ein einfaches Camp aus Zeltplanen aufzubauen und einzurichten.

Die Jugendlichen erhalten die Aufgabe, ihre Mahlzeiten selbst zuzubereiten und die Vorräte an Lebensmitteln und Trinkwasser gerecht einzuteilen. In einem kleinen Expeditionsheft können alle wichtigen Entscheidungen festgehalten werden.

Die 24-stündige Wildnisexpedition bildet den Höhepunkt einer fünftägigen Klassenfahrt, bei der die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, sich eingehend mit dem Verhältnis von Mensch und Natur und dem eigenen Lebensstil auseinander zusetzen. Bevor die Jugendlichen in die Wildnis aufbrechen, bereiten sie sich auf der Jugendburg vor.

Dort planen sie den Ablauf der Wildnisexpedition, stellen die benötigte Ausrüstung zusammen, befassen sich mit dem einfachen Campleben und lernen, gemeinsam tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Wenn die Jugendlichen zur Burg Hessenstein zurückgekehrt sind, arbeiten sie ihre Expeditions-Erlebnisse auf. So gilt es z.B., den Ressourcen-Verbrauch zu bilanzieren und Regeln für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu erarbeiten. Anschließend stellen sie sich gegenseitig ihre Ergebnisse vor und entwickeln Ideen für eine thematische Weiterarbeit im Schulunterricht.

Mögliche Themen sind z.B. die "Expedition der Produkte", der tägliche "ökologische Rucksack", die Trinkwasser-Problematik und Gerechtigkeitsfragen. "Waldscout – Wildnisexpedition" ist ein Bildungsprojekt für nachhaltige Entwicklung. Weitere Informationen zum Waldscout-Projekt finden sich unter Jugendbildungsstätte

Unsere Programmleistungen

„Waldscout“-Programm mit 24-stündiger Expedition in die Wildnis und Biwaknacht sowie Vorbereitungs- und Reflektionsphase, Expeditions-Ausrüstung für Schüler und Lehrer in kostenfreier Ausleihe: Rucksack, Schlafsack mit Inlet, Isomatte, Poncho; dazu komplette Gruppen-Ausrüstung, auf Wunsch geschlechtsgetrennter Aufenthalt in der Wildnis.


5-Tagesprogramm: „Waldscout“-Programm am Anreisetag ab 12.00 Uhr, am zweiten und dritten Tag durchgehend betreut, am vierten Tag bis ca. 21.00 Uhr, vier Teamer pro Schulklasse, 4x Übernachtung & Vollpension bzw. Expeditions-Verpflegung,


Teilnehmerzahl: Mindestens 18 und max. 30 zahlende Teilnehmer pro Klasse/Gruppe.

 

Klassenstufen: SEK I und II, Auszubildende, Jugendgruppen, Studenten.

 

Preis: Pro Teilnehmer/in 5-Tages-Pauschalprogramm 225,- €. Jede 12. Person (Lehrer mitgerechnet) erhält einen Freiplatz.

 

Buchung: Wenn Sie eine "Wildnisexpedition" buchen möchten, melden Sie sich bitte per Telefon oder E-Mail im Burgbüro

 

Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung und Schuhe.

Waldscout_Wildnisexpedition.pdf
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Zertifikat: Das Schulklassenprogramm "Waldscout" ist ein GUT DRAUF-Projekt. Das Zertifikat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeichnet Einrichtungen für Kinder und Jugendliche aus, die ausreichend Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung anbieten. Die Aktion setzt dabei an den Interessen und Bedürfnissen von Mädchen und Jungen im Alltag an.

Projektpartner: "Waldscout – Wildnisexpedition" ist ein Kooperationsprojekt der Jugendburg Hessenstein mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee und der NAJU Hessen. Das Projekt wurde von 2009 bis 2014 von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Stiftung Hessischer Naturschutz (SHN) und der Sparkassen-Stiftung Waldeck-Frankenberg gefördert.

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